{"id":2333,"date":"2025-08-11T00:00:00","date_gmt":"2025-08-11T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/reiseblog.stefan-behrendt.dev\/?p=2333"},"modified":"2026-04-17T14:50:40","modified_gmt":"2026-04-17T12:50:40","slug":"formentera-und-ibiza-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reiseblog.stefan-behrendt.dev\/index.php\/2025\/08\/11\/formentera-und-ibiza-2025\/","title":{"rendered":"\u270d\ufe0f Formentera und Ibiza 2025"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Montag, 11. August<\/h2>\n\n\n\n<p>Erst vor wenigen Stunden sind wir vom <a href=\"https:\/\/www.meute.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Meute<\/a>-Konzert am <a href=\"https:\/\/www.citybeachdresden.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Citybeach Dresden<\/a> nach Hause gefahren. Trotzdem hei\u00dft es bereits halb sieben: Aufstehen, anziehen, Koffer ins Auto hieven. Dieses Mal reisen wir wirklich mit schwerem Gep\u00e4ck, denn wir haben alles so gepackt, dass wir genug Klamotten im Handgep\u00e4ck haben \u2013 falls unser Koffer abhanden kommen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Stunde nach dem Weckerklingeln fahren wir los. Unser Flug startet erst nachmittags, aber vom <a href=\"https:\/\/www.munich-airport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Flughafen M\u00fcnchen<\/a>. Wir haben das so gebucht, um nicht nochmal umsteigen zu m\u00fcssen \u2013 auch wenn wir dadurch \u00fcber vier Stunden Anreisezeit haben. Zum Gl\u00fcck rollt der Verkehr problemlos und wir h\u00f6ren in Ruhe das H\u00f6rbuch <a href=\"https:\/\/www.ullstein.de\/werke\/views\/hardcover\/9783550202995\">Views<\/a> von Marc-Uwe Kling. Erst auf der A93 stehen wir kurz im Stau, danach geht es stockend weiter. Kein Problem f\u00fcr uns, wir haben genug Puffer eingeplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 12:30 Uhr fahren wir ins Parkhaus direkt am Terminal. Dort haben wir online schon einige Wochen im Voraus gebucht, brauchen aber doch eine gewisse Zeit, um einen freien Parkplatz zu ergattern. Der Flughafen ist sehr gro\u00df und wir brauchen fast eine Viertelstunde bis zum Koffer-Self-Checkin. Der Au\u00dfenbereich ist sehr gro\u00dfz\u00fcgig und modern gestaltet. F\u00fcr hungrige Wartende gibt&#8217;s eine Currywurstbude, ein BBQ-Restaurant in Flugzeugform und ein bayrisches Brauhaus.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>\u00dcbrigens:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als wir gerade das Terminal f\u00fcr den Check-In erreichen, stelle ich fest, dass ich meine Brotb\u00fcchse mit Proviant im Handschuhfach im Auto vergessen habe. Bei sommerlichen Temperaturen m\u00f6chte ich sie ungern zwei Wochen dort lassen. Also nochmal zur\u00fcck, etwa anderthalb Kilometer Fu\u00dfweg pro Strecke&#8230; \ud83d\ude2d<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Unser Check-In verl\u00e4uft unkompliziert. Auf der Suche nach einem Restaurant im Duty-Free-Bereich werden wir beim asiatischen &#8222;Seafood&#8220; f\u00fcndig und essen eine deftige Portion Nudeln. Danach l\u00e4uft alles wie am Schn\u00fcrchen: Die Maschine kommt aus Ibiza zur\u00fcck (sie ist morgens schon einmal dorthin geflogen) und landet p\u00fcnktlich. Kurz darauf beginnt unser Boarding und wir heben genau im Zeitplan von Startbahn 08 rechts ab. Man sieht im Flugzeug sofort, dass Ibiza viele <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2013\/35\/ibiza-ushuaia-beach-hotel-facebook\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Partyg\u00e4ste<\/a> anlockt, so wie einige junge und nicht mehr ganz so junge Leute sich stylen und kleiden \ud83d\udc52\ud83d\ude0e.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pilot berichtet uns live, dass wir gerade \u00fcber Erding fliegen und in K\u00fcrze die Alpen erreichen. Uns bietet sich ein echt cooler Ausblick \u00fcber die Berge und T\u00e4ler bei <a href=\"https:\/\/www.innsbruck.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Innsbruck<\/a>. Danach geht&#8217;s weiter \u00fcber <a href=\"https:\/\/mailandtipps.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mailand<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.france.fr\/de\/reiseziel\/marseille\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Marseille<\/a>, bis das Mittelmeer unter uns glitzert. Der erste Offizier (Copilot) irritiert die Passagiere kurz vor der Landung mit einer Durchsage, dass wir in K\u00fcrze auf <a href=\"https:\/\/www.mallorca.es\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mallorca<\/a> landen w\u00fcrden \ud83d\ude04. Zum Gl\u00fcck entscheidet er sich aber doch f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.aena.es\/de\/ibiza.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Flughafen Ibiza<\/a>, wo wir um 17:35 Uhr aufsetzen. Um zum Gep\u00e4ckband zu gelangen, muss man etwas verwinkelt durch eine Schiebet\u00fcr und zwei Treppen nach unten. Nach 20 Minuten nehmen wir unseren Koffer entgegen, dessen Griff wir mit markantem, bunten Geschenkband umwickelt haben, um ihn besser wiederzufinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um in der Sommerhitze nicht zu schmelzen, wechseln meine Freundin und ich unsere langen Hosen und Pullover gegen Sandalen und Sonnenhut. Anschlie\u00dfend geht&#8217;s nach drau\u00dfen an die schw\u00fclwarme Luft und wir reihen uns in der Taxischlange ein. Die Abfertigung ist gut organisiert: So nehmen wir trotz zahlreichen anderen Wartenden nach kurzer Zeit Platz in einem klimatisierten, bequemen Fahrzeug, das uns in etwa 20 Minuten bis zum F\u00e4hrhafen bringt. F\u00fcr uns geht die Reise n\u00e4mlich noch weiter, und zwar auf die kleinste Balearen-Insel <a href=\"https:\/\/www.formentera-island.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Formentera<\/a>. Dort existiert kein Flughafen, sodass die Anreise stets \u00fcbers Wasser erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schicksal meint es heute richtig gut mit uns: Wir ergattern direkt Tickets f\u00fcr die n\u00e4chste F\u00e4hre, steigen an Bord der &#8222;Balear\u00eda Nixe&#8220; und legen eine Viertelstunde sp\u00e4ter ab. Vom Oberdeck des Schiffes bietet sich ein grandioser Ausblick \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.ibiza-spotlight.de\/ibiza_a.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eivissa-Stadt<\/a>, die Hauptstadt von Ibiza mit einer <a href=\"https:\/\/www.ibiza-spotlight.de\/ibiza\/daltvila_a.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">alten Festung<\/a> und der umgebenden Berglandschaft. Alle f\u00fcnf Minuten k\u00f6nnen wir ein neues Flugzeug im Endanflug beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir den Hafenbereich verlassen, dreht der Kapit\u00e4n die Motoren voll auf und sorgt f\u00fcr ordentlich viel Fahrtwind. Unsere Fahrt f\u00fchrt in Richtung S\u00fcdwesten. Aus der Ferne sieht man die unbewohnte Insel <a href=\"https:\/\/www.loquis.com\/de\/loquis\/1450145\/Insel+Espardell\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">S&#8217;Espardell<\/a> und daneben die Privatinsel <a href=\"https:\/\/www.visitformentera.com\/de\/insel-espalmador\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">S&#8217;Espalmador<\/a>, vor deren K\u00fcste zahlreiche Boote ankern.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir gegen 19:40 Uhr im schicken und belebten Hafen von <a href=\"https:\/\/www.formentera.es\/de\/erkunden\/ortschaften\/la-savina\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">La Savina<\/a> anlegen, ist es immer noch richtig warm. Bereits am Taxistand bemerken wir, dass Formentera weit weniger von Touristen \u00fcberlaufen ist als Ibiza: nur ein halbes Dutzend &#8222;Coches&#8220; warten auf ihre Kunden. Eine kurze Fahrt sp\u00e4ter betreten wir das <a href=\"https:\/\/www.espi2.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hostal Es Pi<\/a> und k\u00f6nnen um acht unser Zimmer beziehen. Dieses ist auf 20 Grad klimatisiert \u2013 viel zu kalt \ud83e\udd76! Also erstmal zum Balkon hin l\u00fcften mit Ausblick \u00fcber Palmen und Felder; na ja, und in den Hinterhof des Nachbarn und seiner Frau, die scheinbar Motorroller vermieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erstes Abendessen verspeisen wir den restlichen Tagesproviant auf unserem Balkon. Dabei sehen wir den Sonnenuntergang in der Ferne goldrot hinter hohen B\u00e4umen glitzern \ud83c\udf33\ud83c\udf05&#8230; So einen reibungslosen Start in den Urlaub hatte ich wirklich selten!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dienstag, 12. August<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie es sich f\u00fcr einen guten Urlaubsstart geh\u00f6rt, bleiben wir bis zum sp\u00e4ten Vormittag im Bett und bequemen uns erst gegen halb elf in den sonnigen, klimatisierten Gastraum zum Fr\u00fchst\u00fcck. Ein Hoch auf die spanischen Essenszeiten: Sp\u00e4taufsteher m\u00fcssen keine Angst haben zu verhungern. Es gibt mehrere Sorten M\u00fcsli, frisches Obst (schmeckt viel besser als in Deutschland!), Toast und Br\u00f6tchen, dazu Wurst und K\u00e4se, Honig und Nutella sowie frischen Saft und Kaffee\/Cappuccino \ud83d\ude0b.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser kleines Fresskoma \u2013 in Kombination mit der Mittagshitze \u2013 f\u00fchrt uns direkt wieder ins Hotelzimmer, wo wir bis nachmittags chillen und unsere Spanisch-Kenntnisse mit <a href=\"https:\/\/de.duolingo.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Duolingo<\/a> aufbessern.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Ibiza Global TV<\/strong> \u2013 Party-Hits f\u00fcr Stubenhocker<\/p>\n\n\n\n<p>Um zu testen, ob wir schon ein paar Wortfetzen der Landessprache verstehen, schalten wir den Fernseher ein und inspizieren die lokalen Kan\u00e4le. Ergebnis: Ohne Untertitel keine Chance \ud83d\ude09. Daf\u00fcr entdecken wir eine Art spanisches SuperRTL f\u00fcr Kids, sowie den Sender <a href=\"https:\/\/www.ibizaglobalradio.com\/ibiza-global-tv.html\">Ibiza Global TV<\/a>, wo abgedrehte DJs auflegen und gelegentlich von einer jungen <em>Chica<\/em> anmoderiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein unterhaltsames Programm f\u00fcr sch\u00fcchterne Menschen oder solche, die sich keine Club-Eintrittskarte bei <a href=\"https:\/\/davidguetta.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">David Guetta<\/a> leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Keine dreihundert Meter vom Hotel entfernt befindet sich der <em>Supermercardo Ca Mari<\/em>: Ein kleiner Laden mit gutem Sortiment an Getr\u00e4nken inkl. Wein und Bier, wo wir K\u00e4se und Wurst, Snacks sowie ein bisschen frisches Obst und Gem\u00fcse kaufen. Im Vergleich zu einer deutschen Gro\u00dfstadt ist alles recht teuer, weil die meisten Lebensmittel importiert werden m\u00fcssen. <strong>Mein Spezial-Tipp:<\/strong> F\u00fcnf Liter Wasser im Kanister kosten weniger als 2 Euro und k\u00f6nnen sp\u00e4ter in eigene Flaschen umgef\u00fcllt werden. Denn das Leitungswasser ist zwar nicht gesundheitssch\u00e4digend, aber es schmeckt furchtbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem kleinen Nachmittagssnack raffen wir uns gegen 17 Uhr endlich auf und schlendern etwa f\u00fcnfhundert Meter bis zum Strand <a href=\"https:\/\/www.formentera-island.de\/straende\/playa-de-migjorn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Platja de Migjorn<\/a>, vorbei am gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.insotelhotelgroup.com\/de\/hotels\/formentera\/insotel-hotel-formentera-playa\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Insotel<\/a> mit seinen zahlreichen Strandliegen. Der helle Sand ist durchsetzt mit trockenem Geh\u00f6lz und Seetang; Vorsicht ist vor scharfkantigen Steinen geboten. Insgesamt ist die Umgebung gut besucht, aber es findet sich noch ein sch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen f\u00fcr zwei Personen mit Sonnenschirm. Die kleinen Sandk\u00f6rner haben die Sonnenw\u00e4rme der letzten Stunden gespeichert und ein angenehmer Wind macht die 31 Grad im Schatten ertr\u00e4glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelmeer ist es warm wie in einer Badewanne. Und ordentlich salzig, was man sp\u00e4testens bemerkt, wenn man versehentlich etwas Wasser beim Schwimmen verschluckt \ud83d\ude48 Familien mit Kindern planschen und spielen Volleyball vor einer malerischen Kulisse: Ein moderner D\u00fcnenweg mit hellen Holzplanken und Stricken als Gel\u00e4nder schl\u00e4ngelt sich hunderte Meter an der K\u00fcste entlang. Den Hintergrund bildet wilder Bewuchs aus Palmen und knorrigen B\u00e4umen, zur Linken erstrecken sich die westlichen Ausl\u00e4ufer Formenteras bis zum Cap de Barbaria.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Freundin und ich schwimmen zu einer gro\u00dfen Ansammlung von getrocknetem Seegras, das sogenannte <a href=\"https:\/\/www.illesbalears.travel\/de\/illes-balears\/die-meeresschutzgebiete-von-ibiza-und-formentera-das-neptungras-paradies\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Neptungras<\/a>, welches die K\u00fcste vor Erosion sch\u00fctzt. Hier ist das Wasser glasklar, sodass man gut die Felsen am Boden sieht \u2013 bei denen man jedoch aufpassen muss im flachen Wasser, denn sie sind uneben und die Kraft der Wellen ist nicht zu untersch\u00e4tzen!<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 19:30 Uhr wird es merklich leerer am Strand. Die Sonne sinkt gen Horizont und wir k\u00f6nnen unsere Sonnenbrillen abnehmen (ideal f\u00fcr Fotomotive, auf denen auch mal die Augen zu sehen sind \ud83d\ude06). Kurz darauf sichern wir uns Sitzpl\u00e4tze im <a href=\"https:\/\/www.insotelhotelgroup.com\/de\/hotels\/formentera\/insotel-hotel-formentera-playa\/leistungen\/south-formentera\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">South Formentera Beach Restaurant &amp; Lounge<\/a>, welches direkt am Strand liegt. Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden sind wir um halb neun die einzigen G\u00e4ste. Der Kellner, welcher kaum Englisch spricht, erkl\u00e4rt mir auf Spanisch, dass es eine schwierig Saison sei (so weit ich verstehe \ud83e\udd2a)&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fcck f\u00fcr uns, denn so haben wir mehr vom stilvollen Ambiente mit gem\u00fctlichen St\u00fchlen, meerblauen Gl\u00e4sern und maritim designten Tellern. Unser Fischgericht ist delikat und f\u00fcr die Lage sehr g\u00fcnstig (28 Euro f\u00fcr eine Portion, die f\u00fcr 2 Personen aufgeteilt wurde). Wir schauen in den d\u00e4mmrigen Abendhimmel, vor dem ein Palmwedel in der lauen Brise hin und her schwenkt. Eine perfekte Szenerie f\u00fcr jeden Reisekatalog!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem gem\u00fctlichen Verdauungsspaziergang zum Hostal ist der Weg nur teilweise beleuchtet, sodass wir \u00fcber uns den herrlich glitzernden Sternenhimmel sehen&#8230; \ud83c\udf20<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mittwoch, 13. August<\/h2>\n\n\n\n<p>Mitten in der Nacht wache ich auf und stelle fest, dass ich an mehreren Stellen von einem fiesen Moskito gestochen wurde \ud83e\udd9f&#8230; Heute geht&#8217;s zeitiger zum Fr\u00fchst\u00fcck, es gibt M\u00fcsli mit Haferflocken und gemischten Trockenfr\u00fcchten \ud83e\udd29. Beim anschlie\u00dfenden Chillen werden wir von der Reiningungskraft unterbrochen und kurz auf den Balkon geschickt, w\u00e4hrend das Zimmer gereinigt wird. Es dauert ein paar Minuten, bis ich mich akklimatisiere mit der Mittagshitze \ud83e\udd75&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag gehen wir zum Strand und schauen uns nach einem neuen gem\u00fctlichen Pl\u00e4tzchen um. Je weiter links wir uns halten, desto felsiger wird es, also kehren wir schnell um und laufen wieder zu unserem Stammplatz vom Vortag. Zwischendurch begr\u00fc\u00dft uns ein kleiner, struppiger Hund, dem es bei seinem Herrchen augenscheinlich zu langweilig ist und der sich dankbar von uns kraulen l\u00e4sst \ud83d\udc36.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hitze ist etwas st\u00e4rker als gestern und erreicht gegen Nachmittag ihren H\u00f6hepunkt. So verbringen wir viel Zeit im Wasser und begeben uns auf eine schwimmende Erkundungstour: Erst beobachten wir andere Leute \u2013 Familien mit Kindern, junge P\u00e4rchen, viele mit sonnengebr\u00e4unten K\u00f6rpern \u2013 und sp\u00e4ter die vielf\u00e4ltige Felslandschaft. Vorsicht, falls ihr selbst mal dort seid: Versucht m\u00f6glichst nicht mit den Knien an die Steinkanten im flachen Wasser zu sto\u00dfen, sonst aua&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend machen wir eine ausf\u00fchrliche Chill-Beach-Session mit Lesen und D\u00f6sen unterm Sonnenschirm, bis der Abend prachtvoll herein bricht. Ein kurzer Spaziergang f\u00fchrt uns \u00fcber die h\u00fcbsche Promenade mit zahlreichen Privatzug\u00e4ngen zum Strand. Wir machen einen Abstecher zum kleinen <em>Supermercardo<\/em> und kaufen ein Schnorchelset, um ab morgen unter Wasser mehr zu sehen. Au\u00dferdem f\u00fcllen wir unsere Essensvorr\u00e4te auf und nehmen unser heutiges Abendbrot im Zimmer ein, w\u00e4hrend eine DJane mit hippem Look auf Ibiza Global TV ihre Platten auflegt \ud83c\udfa7.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Donnerstag, 14. August<\/h2>\n\n\n\n<p>Zeit f\u00fcr einen Ausflug! Aber nicht den ganzen Tag, sondern erst wenn die Temperaturen ertr\u00e4glicher werden. Zun\u00e4chst gibt&#8217;s Fr\u00fchst\u00fcck mit Vollkornm\u00fcsli, Joghurt, Honig und Nutella sowie selbst gemischtem Zitronenwasser. Anschlie\u00dfend chillen wir bis zum fr\u00fchen Nachmittag im klimatisierten Zimmer und versuchen, unser &#8222;Fresskoma&#8220; zu \u00fcberwinden (Strategie: d\u00f6sen und ChatGPT mit Fragen \u00fcber Formentera und Ibiza l\u00f6chern \ud83d\ude06).<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich packen wir unsere Strandsachen zusammen und laufen hin\u00fcber zum <a href=\"https:\/\/www.autoscamariformentera.com\/de\/start\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Auto- und Zweiradverleih Ca Mari<\/a>, wo wir zwei E-Bikes mieten (30\u20ac pro Person und Tag \u2013 nicht g\u00fcnstig, aber \u00fcblich). Zuerst fahren wir \u00fcber staubige kleine Nebenstra\u00dfen; es ist sehr warm und wir sind froh \u00fcber die Motor-Unterst\u00fctzung bei der holprigen Tour \u00fcber Stock und Stein. Nach circa 20 Minuten Fahrt erreichen wir den Badeort <a href=\"https:\/\/www.formentera-island.de\/orte\/es-calo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Es Cal\u00f3<\/a>, wo wir mit Bedauern feststellen, dass wir den Schl\u00fcssel zu unserem Fahrradschloss verloren haben \ud83d\ude31&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Mangels sinnvoller Alternativen und Fahrrad-Zubeh\u00f6r-L\u00e4den entscheiden wir uns, die E-Bikes bis zur K\u00fcste hinunter zu tragen. Dort erwarten uns schroffe Felsen, auf denen man besser die Sandalen anbeh\u00e4lt. Die Sache hat jedoch ein Vorteil, denn nur wenige Touristen verirren sich hierher, wo der Einstieg ins Wasser scharfkantig ist und man h\u00f6llisch auf Seeigel aufpassen muss! Daf\u00fcr werden wir mit einer perfekten Aussicht auf kristallklares, t\u00fcrkisfarbenes Wasser belohnt, durch das man klare Sicht bis auf den Grund hat. Wenige hundert Meter von der K\u00fcstenlinie ankern Boote und weiter \u00f6stlich erstrecken sich steile Felsen mit \u00fcppigem Bewuchs.<\/p>\n\n\n\n<p>Um nicht von der Sonne ger\u00f6stet zu werden, improvisieren wir und halten den Sonnenschirm mit einer Hand fest (im felsigen Gestein h\u00e4tten wir keine Chance, ihn zu befestigen). Leider verh\u00e4lt sich der Schirm wie ein Segel und will st\u00e4ndig davon fliegen, sodass meine Armmuskeln ganz ohne Hanteltraining gefordert werden. Ab und zu kommen junge Leute an uns vorbei, wagen sich \u00fcber das Meeresplateau bis ins tiefe Wasser oder kuscheln am Strand (vielleicht inspiriert von uns beiden \ud83d\ude09).<\/p>\n\n\n\n<p>Nach gut zwei Stunden packen wir unser Zeug zusammen und radeln wenige hundert Meter nach Westen, bis wir einen feinen Sandstrand erreichen. Auch dort ragen rutschige Felsen am Einstieg empor, aber etwas weiter drau\u00dfen wartet eine Sandbank auf Badeg\u00e4ste mit perfekter Sicht auf den Grund. Das flache Wasser ist herrlich warm und kleine bunte Fische schwimmen uns flink um die Kn\u00f6chel \ud83d\udc20\ud83d\udc1f. Hier ist viel mehr los als bei der Seeigel-Bucht: Familien mit Kindern, \u00e4ltere Menschen und junge Paare planschen um die Wette. Etwas weiter drau\u00dfen ankern Segelboote und jemand d\u00fcst mit einem Jetski umher, dass es nur so knattert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit vergeht wie im Fluge, sodass unsere Haut an den Fingern langsam schrumplig wird. Tats\u00e4chlich bemerken wir nach \u00fcber einer Stunde im warmen Mittelmeer, dass uns etwas k\u00fchl wird, und beschlie\u00dfen eine kleine Zwischenmahlzeit einzulegen. Anschlie\u00dfend treten wir die kurze R\u00fcckfahrt an, dieses Mal entlang der Hauptstra\u00dfe bis Ca Mari, wo es weniger steinig ist. Bei R\u00fcckgabe der E-Bikes entrichten wir eine kleine Geb\u00fchr von 10 \u20ac wegen des verlorenen Fahrradschloss-Schl\u00fcssels \ud83d\udcb8&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hotelpool liegt mittlerweile im tiefen Schatten. Wir duschen uns fix ab und ziehen ein paar Bahnen, um diesen Punkt auf unserer Urlaubs-Checkliste ebenfalls abzuhaken. Kein Vergleich zum Mittelmeer, aber immerhin klebt die Haut hinterher nicht voller Salz und kleiner Holzst\u00fcckchen \ud83d\ude05. Frisch geduscht geht&#8217;s danach in Richtung Strand, auf der Suche nach einem leckeren Restaurant. Das <a href=\"https:\/\/www.tripadvisor.de\/Restaurant_Review-g187461-d6890564-Reviews-Restaurante_190_Pasos-Formentera_Balearic_Islands.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">190 Pasos<\/a> \u00fcberzeugt uns auf Anhieb: Tomaten-Burrata (italienischen Frischk\u00e4se mit einem Kern aus Sahne und Mozzarella-St\u00fcckchen \u2013 mega leckere Entdeckung \ud83d\ude0b), <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jiaozi#Gy%C5%8Dza_(Japan)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gyozas<\/a> mit Ochsenb\u00e4ckchen und lecker angerichteter Fisch lassen den Abend grandios kulinarisch ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Freitag, 15. August<\/h2>\n\n\n\n<p>Gute Planung ist die halbe Miete und im Hotelzimmer ist es sch\u00f6n k\u00fchl zum Recherchieren: Wir wollen unseren Ibiza-Tag am n\u00e4chsten Mittwoch vorbereiten. Die Auswahl an Wasseraktivit\u00e4ten ist ebenso riesig wie die Anzahl der Veranstalter: SUP, Kayak, Glasbodenboote, privates Segelboot, Katamaran&#8230; Im Hinblick auf Budget (unter 100\u20ac pro Person) und Uhrzeit (nichts vor 13 Uhr \u2013 hey, wir haben Urlaub und schlafen aus \ud83d\ude09) entscheiden wir uns f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.yumping.com\/de\/meldungen-bezuglich-abenteuer\/tipps-zum-uben-von-parasailing--c1830\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Parasailing<\/a> an Ibizas Nordostk\u00fcste &#8211; zumindest meine Freundin Carmen, denn ich habe H\u00f6henangst \ud83d\ude48.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesagt, getan, gebucht. Au\u00dferdem sto\u00dfen wir auf eine Bootsfahrt in den Sonnenuntergang mit Live-Musik ab Sant Antonio. Die Zeit vergeht und eh wir uns versehen, ist es 17 Uhr: Zeit zum Strand zu gehen, jetzt wo es nicht mehr so hei\u00df ist. Wir probieren direkt das neu gekaufte Schnorchelset mit Taucherbrille aus: Keine Chance, die Sonnenbrille drunter auf zu lassen (ich habe -7 Dioptrien und keine Kontaktlinsen). So muss ich wohl oder \u00fcbel ohne Sehhilfe untertauchen, aber im wenige Zentimeter flachen Wasser sieht man trotzdem viele Details: Pflanzenbewachsene Steine und schroffe Felsen, dazwischen kleine bunte Fische und vereinzelt Seegras-Felder, die tiefschwarz wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter chillen und lesen wir, w\u00e4hrend die Sonne gen Horizont zieht und den Himmel in goldgelbe S\u00fcdseefarben taucht \ud83c\udf05. Abendessen gibt&#8217;s heute auf der Hotelterrasse neben dem Pool, aus der Ferne dringt Partymusik an unsere Ohren (Freitagnacht wird wohl auch auf Formentera gefeiert) \ud83d\ude04.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Samstag, 16. August<\/h2>\n\n\n\n<p>Unser Plan f\u00fcr heute: den Norden Formenteras erkunden. Mit dem voll klimatisierten Bus fahren wir nach Sant Francesc (ein modernes und gro\u00dfes Fahrzeug, das nur 3,20\u20ac pro Person und Fahrt kostet). Dort angekommen, suchen wir zun\u00e4chst etwas Schatten vor der Mittagshitze und schlendern durch die kleinen Stra\u00dfen der Inselhauptstadt, vorbei an Souvenirl\u00e4den und Caf\u00e9s bis zur schneewei\u00dfen Kirche &#8222;Esgl\u00e9sia de Sant Francesc Xavier de Formentera&#8220;. Drinnen stehen Ventilatoren (zum Gl\u00fcck, denn dort staut sich die Hitze) und es riecht etwas muffig. Ringsum befinden sich viele Jesus- und Maria-Figuren aus Holz und Keramik, sowie ein vergoldetes hohes Konstrukt an der vorderen Wand, geziert von einem Jesus mit Kreuz in der Hand.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>nach kurzer Abk\u00fchlung zum &#8222;Mama Carmen&#8220; gegangen, wo die Speisekarte recht freiz\u00fcgige Gerichte offenbart (Tinder Burger, MILF Burger, 69 etc.) &#8211; gute Lage und gr\u00fcne Pflanzen drumherum<\/li>\n\n\n\n<li>auch wenn Sant Francesc fu\u00dfl\u00e4ufig in 15 Minuten zu durchqueren ist, schaffen wir es den Taxistand zu verfehlen, bis uns eine Verk\u00e4uferin hilft<\/li>\n\n\n\n<li>wir fahren so nah es geht zum Platja de ses Illetes &#8211; der Taxifahrer ist sehr gespr\u00e4chig und erkl\u00e4rt, dass nur im Sommer Touristen da sind (im Winter tote Hose) &#8211; unser Weg f\u00fchrt an den Salinen vorbei (daher auch der Name des Strandes), wo die wei\u00dfe Salzkruste in der Sonne schimmert<\/li>\n\n\n\n<li>am Samstagnachmittag ist viel los an den Str\u00e4nden; wir bleiben in der zweiten Reihe an der Ostk\u00fcste und schauen nach links auf die unbewohnte Insel S&#8217;Espardell, nach rechts auf die schroffe Steilk\u00fcste im S\u00fcdosten Formenteras<\/li>\n\n\n\n<li>Aufstieg zu einem kleinen Steinfelsen mit perfektem 360-Grad-Ausblick \u00fcber die zwei Halbinseln, in deren Mitte sich die Salinen befinden; wenige hundert Meter vor uns endet Formentera und etwa 150m weiter beginnt die Privatinsel S&#8217;Espalmador<br>-Strand bev\u00f6lkert von Touristen aller Nationen und jeden Alters: Familien mit Kindern, junge P\u00e4rchen und einige \u00e4ltere Reisegruppen (u. a. drei Schweizer Ende F\u00fcnfzig, deren Gespr\u00e4che wir eigentlich gar nicht unbedingt h\u00f6ren wollen &#8211; die sich aber unmittelbar neben uns platzieren und wenig sp\u00e4ter am Strand einarmige Liegest\u00fctze machen und sich ziemlich toll dabei finden \ud83d\ude48<br>-\u00fcberhaupt erweist sich das Klischee der Insta-Models als durchaus real: Zahlreiche gebr\u00e4unte, t\u00e4towierte und gestylte Gestalten beiderlei Geschlechts stehen stundenlang im seichten Wasser und machen Selfies, w\u00e4hrend sie reichlich \u00fcbertrieben ihre Muskeln bzw. Kurven und Glitzerw\u00e4sche zur \u00f6ffentlichen Schau stellen \ud83e\udd23<\/li>\n\n\n\n<li>wir haben bald genug gesehen und schwimmen ein St\u00fcck aufs t\u00fcrkisblaue Meer hinaus: nur hundert Meter vor der K\u00fcste ankern dutzende Yachten und kleinere Boote, um uns herum planschen, tauchen und schnorcheln die Touris<\/li>\n\n\n\n<li>gegen 19:30 Uhr packen wir unsere Sachen zusammen und spazieren auf der Promenade in Richtung Bushaltestelle: Eigentlich wollen wir am Strand was essen, doch die Beach Bars machen alle schon zwischen 19 und 20 Uhr zu<\/li>\n\n\n\n<li>gro\u00dfe Ansammlung wartender Tagestouristen am Bus Stop, Bus hat Versp\u00e4tung, doch wir schauen begeistert in den Sonnenuntergang an der K\u00fcste, wo einst ein Boot gekentert ist und noch heute dort liegt<\/li>\n\n\n\n<li>Steigen aus in La Savina und gehen zum Restaurant Aigua: wundersch\u00f6nes Ambiente direkt am Hafen; bestellen Nudeln und Pizza, aber werden ziemlich aufdringlich behandelt: Wasser wird uns ungefragt bis zum Rand des Glases eingegossen und die Flasche weggerissen, dann spr\u00fcht eine Kellnerin riesige K\u00e4seportionen \u00fcber meine Pizza und den halben Tisch, sp\u00e4ter werden wir alle drei Minuten gefragt, ob alles recht sei und wann wir endlich fertig sind mit Essen (keine Empfehlung &#8211; der viele K\u00e4se verursacht Sodbrennen)<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00fcckfahrt mit dem Taxi, w\u00e4hrend noch etliche Touristen um halb zehn die F\u00e4hre nach Ibiza besteigen &#8211; angekommen im Hostal Es Pi die tropischste aller N\u00e4chte auf dem Balkon, nahezu windstill<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sonntag, 17. August<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hitze erreicht ihr bisheriges Maximum (bis zu 35\u00b0C)<br>-bis nachmittags im k\u00fchlen Zimmer gewesen, gechillt und gelesen und geschlafen<\/li>\n\n\n\n<li>Bus zum Leuchtturm &#8222;Far de la Mola&#8220; genommen: Ganz im S\u00fcdosten der Insel, auf dem Weg vorbei an Es Cal\u00f3 (mit traumhaftem karibikblauen Wasser), dem Insotel Club Maryland (schicker Pool und gro\u00dfe Beachbar, aber eher f\u00fcr Massentourismus) und dann in engen Serpentinen durch Wald und Ger\u00f6ll auf \u00fcber hundert H\u00f6henmeter<\/li>\n\n\n\n<li>au\u00dfer dem Leuchtturm gibt es nur einen Souvenirladen und das Caf\u00e9 &#8222;Codice Luna&#8220; (mediterranes Bambusdach mit gr\u00fcnem Bewuchs) &#8211; leckerer Schokokuchen<\/li>\n\n\n\n<li>wir st\u00f6bern nach Andenken und ich erstehe einen neuen Sonnenhut (die Hemden \u00fcberzeugen mich nicht); doch wir verlieren die Uhrzeit aus dem Blick und der Bus f\u00e4hrt direkt vor unseren Nasen ab<\/li>\n\n\n\n<li>Zeit genutzt, um zur Steilk\u00fcste zu gehen: kr\u00e4ftiger warmer Wind, schroffe Felsen, zwischen denen Eidechsen krabbeln<br>-mangels Infrastruktur oder Erlebnissen vor Ort nochmal ins Caf\u00e9 gegangen und auf den n\u00e4chsten Bus gewartet, dann ca. 5 min bis &#8222;El Pilar de la Mola&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>dort ist mittwochs und sonntags immer Hippie-Markt: lokale K\u00fcnstler und alternative Bewohner bieten ihre Waren an &#8211; Gem\u00e4lde, Holz- und Keramikarbeiten mit Inselmotiven, Kleidung, Schmuck, Tassen und sogar Tattoos bzw. Haarflechtungen<\/li>\n\n\n\n<li>ziemlich teuer (25\u20ac f\u00fcr Bilder, 40\u20ac f\u00fcr Hemden), daf\u00fcr jeder Gegenstand einzigartig<\/li>\n\n\n\n<li>in der Mitte des Marktes auf bunten Fliesen eine gro\u00dfe B\u00fchne, wo mehrere K\u00fcnstler:innen mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Trommeln die G\u00e4ste unterhalten<\/li>\n\n\n\n<li>nach 18:30 Uhr wird es immer voller, auch viele Familien kommen und st\u00f6bern, die H\u00e4ndler kennen sich alle untereinander<\/li>\n\n\n\n<li>die vielen Eindr\u00fccke machen hungrig und wir schlendern zur Bar &#8222;Can Toni&#8220;, wo uns Google Lens dabei hilft, die katalanische Speisekarte in Echtzeit zu \u00fcbersetzen<\/li>\n\n\n\n<li>buntes Treiben in den Stra\u00dfen, viele Touristen aus Italien und Frankreich; kleine Kinder wuseln umher, spielen Billiard oder halten ihre Eltern auf Trab<\/li>\n\n\n\n<li>wir bestellen Sangria und Rotwein zu unserem Tomatenbrot sowie der Dorade mit Salat, w\u00e4hrend uns ein lauer Wind umweht und die Abendd\u00e4mmerung einsetzt<\/li>\n\n\n\n<li>ringsum gehen die Lichterketten der Restaurants und kleinen L\u00e4den an, wir warten vor der niedlichen wei\u00dfen Dorfkirche auf den Bus und beobachten Teenager beim Chillen, sowie zwei junge M\u00e4nner, die flei\u00dfig Kn\u00f6llchen verteilen an alle Falschparker<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00fcckweg bietet nochmal spektakul\u00e4re Aussicht \u00fcber den Nordosten Formenteras, wie ein Glitzermeer \ud83d\ude43<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Montag, 18. August<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Chilltag! Besonders leckeres Fr\u00fchst\u00fcck mit Fr\u00fcchtem\u00fcsli, Toast, Schinken, K\u00e4se und Cappuccino<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;W\u00fcrfel-WG&#8220; gespielt, ein W\u00fcrfelspiel mit den Charakteren aus Marc-Uwe Klings &#8222;K\u00e4nguru-Chroniken&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>nicht viel Berichtenswertes bis kurz vor 18 Uhr, als wir doch endlich unsere Strandsachen zusammen packen und einen neuen, k\u00fcrzeren Weg direkt am Meridium Hotel vorbei entdecken<\/li>\n\n\n\n<li>Schnorcheln mit leicht undichter Brille verursacht Salzwasser in der Nase (b\u00e4h \ud83e\udd28), aber die kleinen schwarzen Fische und Steine mit Algenbewuchs lohnen sich<\/li>\n\n\n\n<li>Novum: Wolken \u00fcber Formentera! Nachdem die Sonne dahinter verschwindet, wird es merklich k\u00fchler und wir treten den R\u00fcckweg an, vorbei am kleinen Supermarkt um unsere Vorr\u00e4te aufzustocken<\/li>\n\n\n\n<li>Abendessen im D\u00e4mmerlicht auf der Terrasse vor dem Pool, die Zikaden verstummen irgendwann<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dienstag, 19. August<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Chilltag Nummer zwei in Folge!<\/li>\n\n\n\n<li>Wetter f\u00fcr Sommerurlaub richtig &#8222;schlecht&#8220;: viel Wind und Wolken, fast etwas Regen<\/li>\n\n\n\n<li>Gute Nachricht: Smartphone funktioniert wieder (war am Vortrag immer abgest\u00fcrzt wegen \u00dcberhitzung)<\/li>\n\n\n\n<li>Digitale Postkarten am Handy erstellt: unbezahlte Werbung f\u00fcr &#8222;Urlaubsgruss&#8220;, deren App wesentlich besser benutzbar ist als die vom Platzhirsch Cewe, wo nach zwei Stunden Arbeit alles futsch war \ud83e\udd2c<\/li>\n\n\n\n<li>noch eine Runde W\u00fcrfel-WG gespielt wie am Vortag (warum habe ich in diesem Urlaub so viel Gl\u00fcck und gewinne zweimal? \ud83d\ude09)<\/li>\n\n\n\n<li>Nachmittags kommt die Sonne hervor und bald haben wir wieder 32 Grad im Schatten &#8211; ich gehe in den Lounge-Bereich und verfalle in Brainstorming f\u00fcr meine Roman-Idee mit dem Titel &#8222;Preisfrage&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>Baden im Pool, bis uns der Hunger \u00fcberkommt und wir auf unsrem Balkon Abendbrot essen (richtig gesund mit Salatmischung), w\u00e4hrend unten im Garten zwei niedliche Katzen streunen<\/li>\n\n\n\n<li>Podcast im Bett geh\u00f6rt und dreckige W\u00e4sche gewaschen &#8211; was halt auch mal sein muss; aber zur Kr\u00f6nung des Tages eine Bootsfahrt f\u00fcr Freitag gebucht, unser letzter gro\u00dfer Ausflug f\u00fcr diesen Urlaub<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mittwoch, 20. August<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Klimaanlage hat es in sich: ohne schwitzt man sich zu Tode, mit erk\u00e4ltet man sich \ud83d\ude44<\/li>\n\n\n\n<li>nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ein Taxi zum F\u00e4hrhafen La Savina bestellt, aber wegen der Hochsaison hat es fast eine halbe Stunde Versp\u00e4tung &#8211; gut, dass wir keine feste F\u00e4hre gebucht haben<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberfahrt nach Ibiza dieses Mal mit Trasmapi: Gep\u00e4ckservice und Innenausstattung moderner als bei Balearia; auf der Fahrt schaukelt es ordentlich und Wolken ziehen auf<\/li>\n\n\n\n<li>Alles dauert l\u00e4nger als erwartet, sodass wir erst um 14 Uhr in Santa Eul\u00e0ria eintreffen und im Cafe Lagum zu Mittag essen (Lachs, gemischten Reis und zwei leckere Mocktails mit Maracuja und Ananas)<\/li>\n\n\n\n<li>Carmen will zum Parasailing, doch es ist zu windig und wird abgesagt \ud83d\ude15 so sitzen wir noch l\u00e4nger im Caf\u00e9 und beobachten internationale Touristen, die optisch viele Klischees erf\u00fcllen \ud83e\udd2d<\/li>\n\n\n\n<li>Spaziergang bei drei\u00dfig Grad im Schatten &#8211; ohne viel Schatten oder Wind &#8211; macht wenig Spa\u00df; so fliehen wir in einen Bioladen und inspizieren die \u00d6ko-Produkte (sind aber sehr teuer und oft importiert, sogar aus Deutschland!)<\/li>\n\n\n\n<li>kurz nach Souvenirs geschaut, aber alles teurer oder mit &#8222;Made in China&#8220;-Flair &#8211; n\u00e4chstes Taxi genommen und zum anderen Ende der Insel gefahren: Sant Antoni an der Westk\u00fcste<\/li>\n\n\n\n<li>Stadtstrand hat sehr quirliges Flair und ist laut und eher schmutzig, was die M\u00f6wen nicht daran hindert, die Touristen zu umfliegen auf der Suche nach leckeren H\u00e4ppchen<\/li>\n\n\n\n<li>Gebadet und dabei den Rucksack gut im Auge behalten &#8211; aber der Strand ist nicht besonders dicht bev\u00f6lkert und die meisten sind mit sich selbst besch\u00e4ftigt<\/li>\n\n\n\n<li>Wasser ist warm und flach, besonders f\u00fcr kleine Kinder gut geeignet, aber wegen der N\u00e4he zum Hafen eher dreckig; in der Umgebung gibt es eine Mini-Achterbahn und eine Slingshot (verlinken)<\/li>\n\n\n\n<li>kurz nach 19 Uhr zum Hafen gegangen zur Sunset-Bootsfahrt: Achtung, wenn man gute Pl\u00e4tze auf dem Oberdeck haben will, muss man schon eine halbe Stunde eher da sein!<\/li>\n\n\n\n<li>Wir nehmen am Heck Platz, es gibt einen Willkommensdrink (iberischer Cava, das ist ein eher trockener Sekt mit Erdbeere drin, ein Saxofonist spielt f\u00fcr die G\u00e4ste<\/li>\n\n\n\n<li>p\u00fcnktlich 19:30 Uhr legen wir ab und fahren relativ z\u00fcgig aus dem Hafen, entlang der Cala de Bou linkerhand und Cala Gracio zur Rechten (viele kleine und gr\u00f6\u00dfere Boote sind um diese Zeit unterwegs)<\/li>\n\n\n\n<li>Wir wechseln zun\u00e4chst auf das Unterdeck, wo fast niemand ist und man trotzdem gute Au\u00dfenaufnahmen machen kann; eine Fotografin verkauft uns f\u00fcr 7 Euro ein Foto von uns (der Erinnerungswert z\u00e4hlt mehr als die Materialkosten)<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;die letzten werden die ersten sein&#8220;: es gibt Premium-Tapas und wir bekommen direkt die volle Auswahl \ud83d\ude0b (nur kleine H\u00e4ppchen mit Lachs bzw. K\u00e4se, keine vollwertige Mahlzeit)<\/li>\n\n\n\n<li>Ab 20:15 Uhr sinkt die Sonne sp\u00fcrbar, wir halten in einer sch\u00f6nen Bucht, an der dutzende Personen sitzen und das Schauspiel auf dem Meer verfolgen<\/li>\n\n\n\n<li>Sonne leuchtet rotgolden und ist hinter einem fast durchsichtigen Wolkenfilm verborgen, sodass man sie problemlos mit blo\u00dfem Auge betrachten kann<\/li>\n\n\n\n<li>kurz nach halb neun verschwindet der riesige Ballon bereits hinter wei\u00dfen Wolken am Horizont; die G\u00e4ste und wir machen Selfies und das Boot dreht sich mehrmals im Kreis, um allen einen guten Ausblick zu gew\u00e4hren<\/li>\n\n\n\n<li>nach Sonnenuntergang wird es recht still, wir fahren zur\u00fcck an der K\u00fcste entlang und ankern wenige Kilometer vor dem Hafen von Sant Antoni<\/li>\n\n\n\n<li>Langsam gehen die ersten Lichter an der K\u00fcste an, einige SUP&#8217;s und Boote ziehen an uns vorbei und winken; der DJ bereitet sich auf den Party-Abend vor &#8211; zweiter Teil der Bootstour steht n\u00e4mlich noch bevor<\/li>\n\n\n\n<li>Bei Einbruch der Dunkelheit gehen Party-Lichter an und es wird ein bunter Mix aus Oldies und coolen Beats abgespielt, der Saxofonist ist wieder in seinem Element und dazu gesellen sich zwei Frauen, die das Publikum zum Tanzen animieren<\/li>\n\n\n\n<li>Bald ist das halbe Schiff auf den Beinen &#8211; so finden wir auch (endlich) einen guten Platz auf dem Oberdeck und lassen uns von der romantischen Kulisse an der K\u00fcste verzaubern (ein bisschen wie Las Vegas im kleinen Ma\u00dfstab \ud83d\ude0a)<\/li>\n\n\n\n<li>Leider hat alles irgendwann ein Ende und wir verlassen p\u00fcnktlich um 22 Uhr wieder die F\u00e4hre, um direkt zum Taxistand zu eilen und zehn vor halb elf zur\u00fcck am Hafen zu sein, wo die F\u00e4hre f\u00fcr die R\u00fcckfahrt nach Formentera wartet<\/li>\n\n\n\n<li>Eco Ship von Balearia ist kleiner und transportiert nur Passagiere, keine Fahrzeuge: moderne Inneneinrichtung und nachhaltige Fortbewegung im Hafen (nur auf dem offenen Meer Dieselunterst\u00fctzung)<\/li>\n\n\n\n<li>etwas unruhige Fahrt mit vielen Wellen, dann ins Taxi und zur\u00fcck zum Hostal Es Pi: halb zw\u00f6lf zur\u00fcck im Zimmer und sehr k.o. von den vielen Eindr\u00fccken und der tropischen Nacht<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Donnerstag, 21. August<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Im S\u00fcdwesten nichts Neues: wir schlafen lange aus und verkriechen uns nach dem Fr\u00fchst\u00fcck im frisch gemachten Zimmer (also, noch frisch vom Vortag)<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00fcrfel-WG gespielt und um die Nachmittagszeit ein Baguette und f\u00fcnf Liter Wasser gekauft (die wahrscheinlich letzten Wasservorr\u00e4te f\u00fcr diesen Urlaub)<\/li>\n\n\n\n<li>versp\u00e4tetes Mittagessen im Zimmer eingenommen, dann einen Anruf von einer Personalvermittlung bekommen (sollte man nicht machen, selbst wenn man auf Jobsuche ist &#8211; es lenkt vom Urlaubsfeeling ab)<\/li>\n\n\n\n<li>erst nach 17 Uhr ein paar Strandsachen gepackt und an unseren Lieblingsstrand in Platja de Migjorn gegangen: frischer Wind, kr\u00e4ftige Wellen, schnorcheln schwierig, weil die Billig-Taucherbrille nicht dicht ist<\/li>\n\n\n\n<li>Um einen Felsen geschwommen, dort war die Warnflagge gehisst &#8211; aus gutem Grund, denn das Wasser hat viel Kraft und wirft Badende m\u00fchelos um, was auf dem Steinboden wehtun kann<\/li>\n\n\n\n<li>traumhaften Sonnenuntergang beobachtet hinter den D\u00fcnen, dann ins South Beach Restaurant gegangen, wo wir den Urlaub bereits begonnen haben (leckeres Beef, aber etwas trocken ohne Salatbeilage &#8211; der Thunfisch mit Avocado war besser)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Freitag, 22. August<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>heute steht unser letzter Ausflug auf dem Plan: Bootsfahrt entlang der Westk\u00fcste Formenteras<\/li>\n\n\n\n<li>nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit dem Bus nach La Savina, wo sich an der Hafenpromenade die Touristen h\u00e4ufen (vor allem Italiener:innen)<\/li>\n\n\n\n<li>unser Boot von Sea Experience Ibiza legt zwanzig Minuten vor geplanter Abfahrt an und ist schon voller Menschen, wir sind die einzigen Zusteigenden (anscheinend kommen die anderen schon von Ibiza); dann fahren wir bereits nach f\u00fcnf Minuten wieder ab<\/li>\n\n\n\n<li>strahlender Sonnenschein, wir breiten unser Handtuch \u00fcber der Schaumliege auf dem Oberdeck aus und verkriechen uns im Schatten<\/li>\n\n\n\n<li>Getr\u00e4nke und kleine Snacks sind inklusive (au\u00dfer Cocktails), so starten wir mit Cola und Sangria sowie einer Sch\u00fcssel Chips, w\u00e4hrend der Katamaran auf dem offenen Meer beschleunigt und mein Hut vom Kopf f\u00e4llt (zum Gl\u00fcck nicht \u00fcber Bord)<\/li>\n\n\n\n<li>erster Stopp in einer ber\u00fchmten Bucht bei Punta Rasa: Der Legende nach sollten zwei Liebende sich dort treffen und k\u00fcssen, um f\u00fcr immer zusammen zu bleiben\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>der romantische Moment mit &#8222;Love is in the Air&#8220; aus den Lautsprechern bekommt eine absurde Wendung, als jede Menge Stand-Up-Paddler und kleine Boote unserem K\u00e4ptn die Einfahrt in die Bucht versperren und sein Kollege die St\u00f6renfriede hupend und lautstark diskutierend animiert, beiseite zu fahren \ud83e\udd23<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>unsere Fahrt geht weiter bis zum Cap de Barbar\u00eda, wo ein kleiner wei\u00dfer Leuchtturm errichtet ist, rechts daneben der Torre (ein alter Turm aus Sandstein, den wir immer von unserem Strand beim Hotel sehen)<\/li>\n\n\n\n<li>nach kurzer Fotopause drehen wir und fahren nun bei Gegenwind: hoher Wellengang, leichte Kopfschmerzen, dazu brennt die Sonne vom Himmel \ud83e\udd75<\/li>\n\n\n\n<li>es ist schon 13:30 Uhr, als wir den ersten Badestopp im Meer einlegen bei Cala Saona: Wasser angenehm erfrischend, aber wellig und salzig (wir sind nicht das einzige Boot mit Schwimmenden)<\/li>\n\n\n\n<li>anschlie\u00dfend werden im Unterdeck leckere Speisen serviert: Pizza, Tapas, Melonen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Samstag, 23. August<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>so allm\u00e4hlich geht der Sommerurlaub 2025 seinem Ende entgegen<\/li>\n\n\n\n<li>nach dem Fr\u00fchst\u00fcck allein zum Strand spaziert und mit den F\u00fc\u00dfen durchs Wasser geschlendert, dabei \u00fcber meine berufliche Zukunft nachgedacht (jetzt ist Zeit daf\u00fcr und das Ambiente am Traumstrand ist ideal)<\/li>\n\n\n\n<li>erste Sachen zusammen gepackt, Check-In f\u00fcr morgen, ausgeruht im Hotelzimmer (die Hitze hat nochmal ordentlich zugelegt); sp\u00e4ter die \u00fcbrigen Lebensmittel verspeist<\/li>\n\n\n\n<li>nachmittags zum Platja de Migjorn, zum letzten Mal geschnorchelt und gebadet, das Meer war immer noch aufgew\u00fchlt, aber nicht mehr so st\u00fcrmisch wie vor zwei Tagen<\/li>\n\n\n\n<li>abends Lunchpakete abgeholt (sehr reichhaltig mit Saft, Wasser, \u00c4pfeln, Sandwiches und Snacks), dann zum Abendessen gegangen: Sehr lange gesucht, weil am Samstagabend sowohl das 190 als auch das Kiosko Ca Mar\u00ed komplett ausgebucht waren &#8211; so ging es zum dritten Mal f\u00fcr diesen Urlaub zum Restaurant South Beach<\/li>\n\n\n\n<li>die Augen waren gr\u00f6\u00dfer als der Magen, aber der Cheesecake aus regionaler Milch hat sich echt gelohnt<\/li>\n\n\n\n<li>auf dem Heimweg zum Hostal die letzten Eindr\u00fccke gesammelt &#8211; am Sonntag geht&#8217;s morgens zur F\u00e4hre und dann zur\u00fcck nach Deutschland<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 11. 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