{"id":44,"date":"2017-12-17T00:00:00","date_gmt":"2017-12-16T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/reiseblog.stefan-behrendt.dev\/?p=44"},"modified":"2025-11-21T11:43:34","modified_gmt":"2025-11-21T10:43:34","slug":"neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reiseblog.stefan-behrendt.dev\/index.php\/2017\/12\/17\/neuseeland\/","title":{"rendered":"Neuseeland 2017 \u2013 Nordinsel"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/reiseblog.stefan-behrendt.dev\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/SAM_1193-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-971\" srcset=\"https:\/\/reiseblog.stefan-behrendt.dev\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/SAM_1193-1-1024x768.jpg 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Nachdem ich mein Masterstudium in Berlin im Sommer 2017 erfolgreich absolviert hatte, stand f\u00fcr mich ein Umzug nach Dresden zu meiner damaligen Freundin an. Bevor es jedoch in die Arbeitswelt gehen sollte, flogen wir einmal um die halbe Welt (\u00fcbrigens mein erster Langstreckenflug im Leben!) und genossen einen fantastischen Mix aus subtropischen Traumstr\u00e4nden, legend\u00e4ren Herr-der-Ringe-Filmkulissen und traditionellen M\u0101ori-Br\u00e4uchen \u2013 alles im Rahmen eines Aktiv-Fahrradurlaubs von Nord nach S\u00fcd.<\/pre>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nordinsel<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auckland und Weiheke<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 17.12.2017<\/strong><br>\ud83c\udf26\ufe0f <code>viel Sonne, kurzer Schauer am Abend<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Kaum zu glauben, nun ist die erste Woche unseres Neuseeland-Urlaubs schon vorbei! Doch nach den Northlands ist vor der Fahrradtour &#8211; das eigentliche Highlight unserer Reise steht uns noch bevor. Gegen 08:30 Uhr brechen wir von Paihia auf und gurken bei gr\u00f6\u00dfter Hitze zur\u00fcck nach Auckland, wo wir den Mietwagen wieder zur\u00fcckbringen. Als wir erneut im Rose Park Hotel einchecken, laufen wir direkt unserem Guide Jens Schlotzhauer in die Arme.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dem n\u00e4chsten Sonnenbrand vorzubeugen, schmieren wir kr\u00e4ftig Sonnencreme nach (die vom fr\u00fchen Morgen ist schon weggeschwitzt). Dann setzen wir unsere neuen H\u00fcte auf und los geht&#8217;s in Richtung Auckland Hafen. Wir kaufen uns F\u00e4hrtickets und schippern etwa f\u00fcnfunddrei\u00dfig Minuten durch die Buchten und Inseln um Auckland herum (Browns Island, Motuihe Island), ehe wir an der mittelgro\u00dfen Insel Waiheke anlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei bestem Sonnenschein spazieren wir den Matiatia Track am Meer entlang: Felsige Str\u00e4nde und ein malerischer Ausblick auf den Pazifik, so weit das Auge reicht. Dazu gesellen sich teuer aussehende Villen, welche den wohlhabenden Einheimischen wohl als Urlaubsdomizile dienen. Wider Erwarten bezwingen wir etliche Anstiege und Gef\u00e4lle, bis wir eine gem\u00fctliche Badestelle finden. Der Ozean ist hier sch\u00f6n warm und sehr salzig!<\/p>\n\n\n\n<p>Unser letzter Abschnitt f\u00fchrt uns zu einem Durchgang zur Delamore Road &#8211; und in null Komma nix befinden wir uns wieder unten am Pier. Die R\u00fcckfahrt verbringen wir auf dem freien Oberdeck. Eine kalte Brise weht uns um die Nasen und am Himmel zeichnen sich bizarre Wolkenformen ab, die einen Wetterumschwung ank\u00fcndigen. Das Schiff stoppt zun\u00e4chst in Devonport, bevor wir am Hafenpier von Auckland anlegen. Mittlerweile haben wir ziemlich gro\u00dfen Hunger und st\u00fcrmen ins erstbeste Restaurant: Ein Mexikaner mit Buffet! So verschlingen wir beinahe wortlos unsere Burritos und heben anschlie\u00dfend noch etwas Bargeld ab, um f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag &#8211; den Beginn des Fahrrad-Aktivurlaubs &#8211; ger\u00fcstet zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Radtour mit Schulz Aktiv Reisen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auckland, Coromandel, Thames [61 km]<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Montag, 18.12.2017<\/strong><br>\ud83c\udf27\ufe0f <code>bedeckt, etliche Regenschauer<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Der erste gemeinsame Morgen mit der Reisegruppe beginnt mit British Breakfast (s\u00fc\u00df-klebrige Marmeladen, Spiegelei, W\u00fcrstchen und Bohnen) \ud83d\ude44. Meine Laune bessert sich, als wir uns gegenseitig vorstellen und ein bisschen \u00fcber uns erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Jens, unser Guide, und seine Frau Mandy werden uns in den kommenden drei Wochen mit Rat (Rad) und Tat zur Seite stehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Friedhelm und Gerhild beweisen uns eindrucksvoll, dass man auch jenseits der 70 Jahre noch um die halbe Welt fliegen und durch die Wildnis radeln kann. Wenngleich mit E-Bikes, doch Friedhelm l\u00e4sst im Laufe der Tour keine Gelegenheit aus, zu verk\u00fcnden, dass er nur seiner Frau zuliebe auf das Mountainbike verzichte.<\/li>\n\n\n\n<li>Michael und Katrin sind Ende f\u00fcnfzig, sportlich unterwegs und, wie sich sp\u00e4ter herausstellt, echt flink auf den R\u00e4dern unterwegs (bei anderen Gelegenheiten bevorzugen sie auch Motorr\u00e4der).<\/li>\n\n\n\n<li>Achim und Vanessa, ungef\u00e4hr Ende drei\u00dfig, gehen es gelassener an als Michael und Katrin und sind etwas ruhiger, aber sehr sympathisch.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bevor wir uns auf die Drahtesel schwingen k\u00f6nnen, steht eine l\u00e4ngere Autofahrt durch die verstopfte Innenstadt von Auckland an. So quetschen wir uns in den nicht gerade gro\u00dfz\u00fcgig bemessenen Tourenbus und feilschen um die besten Pl\u00e4tze. Schnell wird klar, dass es hier keine Stammpl\u00e4tze geben wird, sondern jeder abwechselnd zwischen Beinfreiheit und Sardinenb\u00fcchse kutschiert werden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einiger Zeit erreichen wir unseren Startpunkt Clevedon. Dort nehmen wir unsere Fahrr\u00e4der in Empfang und pumpen zun\u00e4chst genug Luft auf die Reifen. Ein wenig entt\u00e4uscht bin ich von der Qualit\u00e4t der Mountainbikes, welche offensichtlich schon einige Jahre auf dem Buckel haben&#8230; Doch sobald wir uns in Bewegung setzen, verfliegt die schlechte Laune und wir genie\u00dfen die sattgr\u00fcne Natur, bis wir an der Kawakawa Bay stoppen und eine Lunchpause einlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht weiter durch einen Nationalpark, in welchem uns B\u00e4ume und fremde Vogelstimmen zu beiden Seiten begleiten. Die flache Strecke weicht einem Abschnitt mit leichten Anstiegen und Gef\u00e4llen, w\u00e4hrend k\u00fchler Regen einsetzt und unsere Kleidung durchtr\u00e4nkt. Ab und zu legen wir kurze Zwischenstopps ein, um aufeinander zu warten, da wir ein recht unterschiedliches Tempo haben (Friedhelm und Gerhild nehmen es dank motorisierter Unterst\u00fctzung gut mit Michael und Katrin auf). Jens ber\u00e4t uns regelm\u00e4\u00dfig, in welche Richtung wir weiterfahren m\u00fcssen, um nicht unterwegs verloren zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutige Endstation befindet sich vor Miranda direkt am Highway. Gemeinsam laden wir die R\u00e4der wieder auf den Anh\u00e4nger und fahren das letzte St\u00fcck im Bus nach Thames zur Unterkunft &#8222;Rolleston Motel&#8220;. In einem urigen Pub-Restaurant essen wir gemeinsam Abendbrot, schwatzen gem\u00fctlich miteinander und schicken anschlie\u00dfend die ersten Postkarten nach Europa ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kopu, Waikino, Waihi, Rotorua [54 km]<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag, 19.12.2027<\/strong><br>\u2600\ufe0f <code>Sonnenschein<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Tag 2: Wir starten direkt vom Motel aus mit den R\u00e4dern und radeln auf einem Kiesweg bis Hikutaia. Der Rest der Gruppe hatte dort gefr\u00fchst\u00fcckt, doch meine Freundin und ich fahren direkt weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend sind wir auf einem Rail Trail unterwegs, einem fr\u00fcheren Gleisbett f\u00fcr Z\u00fcge, aus welchem die Schienen mittlerweile entfernt wurden. Uns bietet sich ein tolles Panorama mit Blick nach links auf die Berge der Coromandel-Halbinsel, gelegentlich unterbrochen von kurzen Abschnitten dichten Urwaldes.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter geht es durch einen ehemaligen dunklen Eisenbahntunnel. Um nicht st\u00e4ndig die Brillen wechseln zu m\u00fcssen, behalte ich die Sonnenbrille auf &#8211; ein gruseliges Gef\u00fchl, so durch die Dunkelheit dahin zu d\u00fcsen! Danach folgt eine wackelige H\u00e4ngebr\u00fccke und schlie\u00dflich gibt es Lunchpakete. Leider haben wir Achim und Vanessa vor dem Tunnel verloren, weil Jens eine etwas widerspr\u00fcchliche Auskunft zu unserem Lunch-Treffpunkt getroffen hatte. So blieb nur eine Kleinigkeit f\u00fcr die armen Versp\u00e4teten \u00fcbrig, da die restlichen hungrigen M\u00e4uler sich schon g\u00fctlich getan hatten. Die Stimmung beginnt dezent zu kippen. Gl\u00fccklicherweise gl\u00e4tten sich die Wogen nach kurzer Zeit wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen geht meine Radtasche kaputt, irgendetwas am Festklips-Mechanismus ist defekt. Zum Gl\u00fcck bemerke ich es direkt vor der Weiterfahrt und bekomme eine Ersatztasche ausgeh\u00e4ndigt. Die letzte Etappe des Tages f\u00fchrt uns ein kleines St\u00fcck, ca. 9 Kilometer bis zum Bahnhof von Waihi. Dort sieht es aus wie in einem alten Western, mit historischen Waggon- und Kofferattrappen im Bahnhofsgeb\u00e4ude. Dieses Mal haben sich \u00fcbrigens Friedhelm und Gerhild verfranzt und mussten von Jens aufgesammelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Abends checken wir in Rotorua im schicken Hotel &#8222;Sudima Lake Rotorua&#8220; ein. Uns umgibt ein penetranter Schwefelgeruch: Dieser entstammt den nahegelegenen nat\u00fcrlichen Schwefelquellen, welchen wir morgen einen Besuch abstatten werden. Zum kr\u00f6nenden Abschluss des Tages besuchen wir eine japanisches Restaurant und verw\u00f6hnen unsere Gaumen mit ungew\u00f6hnlichen Speisen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Orakei Korako Thermal Park, Huka Falls, Lake Taupo [32 km]<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch, 20.12.2017<\/strong><br>\u2600\ufe0f\ud83c\udf43 <code>Sonne, abends viel Wind<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer schwefelluft-lastigen Nacht im Hotel machen wir uns morgens mit den R\u00e4dern auf den Weg zum Geysirpark Orakei Korako, nicht weit von Taupo entfernt. Um von der Autostra\u00dfe dorthin zu gelangen, m\u00fcssen wir mit dem Motorboot \u00fcbersetzen \u2013 der Skipper antwortet auf unser zaghaftes &#8222;Hello&#8220; mit einem selbstbewussten &#8222;<a href=\"https:\/\/www.newzealand.com\/de\/feature\/maori-language\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kia Ora<\/a>!&#8220; Eindeutig ein M\u0101ori.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Park ist versteckt in einem abgelegenen Seitental. Wir beobachten aus n\u00e4chster N\u00e4he die vielen hei\u00dfen Quellen, welche von gelblichem Schwefeldampf \u00fcberzogen werden. Die Geysire geben Einblicke in die bis zu f\u00fcnf Millionen Jahre alte Erdgeschichte; wei\u00dfe Silikate und diamantfarbene Wasserl\u00f6cher kr\u00f6nen das Panorama. Direkt vor unseren Nasen sprudelt pl\u00f6tzlich eine hei\u00dfe Font\u00e4ne aus dem Boden hervor. Sp\u00e4ter d\u00fcrfen wir noch eine alte Steinh\u00f6hle besichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend starten wir die zweite Tagesetappe mit unseren Drahteseln. Diesmal geht es weiter zu den Huka Falls, von wo aus wir bei strahlendem Sonnenschein eine Wanderung entlang des Waikato Rivers unternehmen (man sagt, der Fluss sei der &#8222;Rhein Neuseelands&#8220;). In einem Flussausl\u00e4ufer entdecken wir einige Touristen, die im wilden Wasser baden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag fahren wir mit dem Bus nach Taupo Central und checken ein im Motel &#8222;Acapulco&#8220;, wo wir \u2013 \u00dcberraschung \u2013 ganze zwei N\u00e4chte am St\u00fcck bleiben werden. Nach unserem reichhaltigen Abendessen spazieren wir entlang des Lake Taupo in den Sonnenuntergang hinein, w\u00e4hrend um uns herum ein st\u00fcrmischer Wind aufgezogen ist. Trotz gr\u00fcner Wetterjacke und langer Hose muss ich mich zusammenrei\u00dfen, um nicht zu zittern. Pl\u00f6tzlich h\u00f6ren wir ein kl\u00e4gliches Piepen: Ein junger Vogel wurde vom Sturm aus seinem Nest geweht und die Eltern versuchen mehr schlecht als recht, ihr Junges zum Hochfliegen zu motivieren \ud83d\ude22&#8230;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lake Taupo, Tongariro National Park [54 km]<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag, 21.12.2017<\/strong><br>\u2600\ufe0f <code>nur Sonne!<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>P\u00fcnktlich um sieben klingelt der Wecker: Wir stehen auf und fr\u00fchst\u00fccken rasch im Motel. Eine Stunde sp\u00e4ter fahren wir gemeinsam in den Tongariro National Park. Unser Startpunkt f\u00fcr die heutige Strecke ist das Hotel Ch\u00e2teau Tongariro \u2013 von dort begeben wir uns auf eine <em>Der Herr der Ringe<\/em> Sightseeing-Tour \ud83e\udd29. Auf 1.120 H\u00f6henmetern ist es noch frisch, sodass ich die Etappe mit meiner gr\u00fcnen Wind- und Wetterjacke beginne.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz nach Beginn der Fahrt passieren wir die Tawhai Falls, auch bekannt als &#8222;Gollums Pool&#8220;, und genie\u00dfen die grandiose Aussicht auf den Mount Ngauruhoe, welcher als Vorlage f\u00fcr den &#8222;Schicksalsberg&#8220; diente, sowie die umliegende schneebedeckte Gebirgskette.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil es fast nur bergab geht und wir allm\u00e4hlich in w\u00e4rmere Lagen rollen, ziehe ich irgendwann meine Jacke aus und k\u00fcrze meine Hosenbeine mit Rei\u00dfverschl\u00fcssen. Unterwegs springt meine Plastik-Wasserflasche aus der nur f\u00fcr feste Trinkflaschen geeigneten Halterung. Bei hoher Geschwindigkeit ger\u00e4t die Flasche wie ein Geschoss ins Hinterrad, aber das Mountain Bike schlingert nur kurz und rollt sicher weiter. Nachdem ich abgebremst habe und umgekehrt bin, sehe ich, dass ein gro\u00dfer Wasserfleck den Boden bedeckt und meine Trinkflasche in kleine Fetzen geschreddert wurde \ud83d\ude48<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es frische Vorr\u00e4te bei der anschlie\u00dfenden Mittagspause an einem schattigen Pl\u00e4tzchen am See. Die Frau unseres Guides, Mandy, hat f\u00fcr uns alle einen Salat gemacht und Donuts mitgebracht \ud83d\ude0b Und ich bekomme was zu trinken sowie eine neue Flasche. Beim Essen entsteht spontan ein kleines Ratespiel: Unser \u00e4ltester Mitfahrer Friedhelm fragt in die Runde, ob jemand err\u00e4t, welchen Beruf er wohl hat. Einige Versuche und Spekulationen sp\u00e4ter outet er sich als &#8222;<a href=\"https:\/\/praxis-struben-stauber.de\/gynaekologie\/psychotherapie\/-somatik\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Facharzt f\u00fcr Frauenheilkunde &amp; Geburtshilfe, sowie Psychosomatische Medizin &amp; Psychotherapie<\/a>&#8222;. Praktisch, einen Arzt an unserer Seite zu haben, falls mal jemand einen Fahrradunfall erleiden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom einen See geht es zum anderen: Dort spazieren wir \u00fcber zwei Stunden gem\u00fctlich am Wasser entlang, w\u00e4hrend die Sonne auf uns herab scheint. Unsere beiden Sportskanonen Michael und Katrin sind dagegen bereits l\u00e4ngst \u00fcber alle Berge \ud83d\udeb4\u200d\u2640\ufe0f\ud83d\udeb4\u200d\u2642\ufe0f<\/p>\n\n\n\n<p>Und weil man von Seen manchmal nicht genug haben kann, gibt es abends noch einen Spaziergang am Ufer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lake_Taup%C5%8D\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lake Taup\u014d<\/a> \u2013 \u00e4hnlich wie im Vorabend, aber dieses Mal in die andere Richtung. Denn mit seinem Umfang von rund 193 km ist er leider etwas zu gro\u00df f\u00fcr eine Umrundung \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mount Ruapehu, Whanganui [47 km]<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 22.12.2017<\/strong><br>\u2600\ufe0f\ud83c\udf0b <code>Sonne und perfekte Sicht<\/code><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>gemeinsam &#8222;Happy Birthday&#8220; f\u00fcr Anna gesungen (zu ihrem 31. Geburtstag)<\/li>\n\n\n\n<li>ca. zwei Stunden auf den Mount Ruapehu gefahren (h\u00f6chster aktiver Vulkan Neuseelands)<\/li>\n\n\n\n<li>von ca. 1.650 H\u00f6henmetern abw\u00e4rts geradelt mit Regenjacke und dickem Pullover; rutschiger Asphalt<\/li>\n\n\n\n<li>fantastischer Ausblick zuerst \u00fcber der Grenze der Vegetation, dann mit Waldwuchs<\/li>\n\n\n\n<li>Lunchpause an einem Bahnhof gemacht und den <em>Kiwi Train<\/em> gen Auckland abfahren gesehen<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcber Pipiriki bis nach Whanganui geradelt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Foxton Beach, Otaki, Wellington [0 km &#8211; Transfertag]<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 23.12.2017<\/strong><br>\ud83c\udf24\ufe0f <code>viel Sonne und vereinzelte Wolken<\/code><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>08:30 Uhr von Whanganui aus gestartet, ich durfte auf den Beifahrersitz und habe den &#8222;Schwarm&#8220; gelesen<\/li>\n\n\n\n<li>11:10 Uhr Zwischenstopp am Foxton Beach: &#8222;This Beach is a Road!&#8220; &#8211; kann mit strandtauglichen Fahrzeugen befahren werden<\/li>\n\n\n\n<li>l\u00e4ngerer Spaziergang bis zu einem Fluss<\/li>\n\n\n\n<li>weiter bis Otaki, dort einen BBQ &amp; Cheese Pie sowie ein Subway-Sandwich gegessen bei Mittagshitze<\/li>\n\n\n\n<li>schlie\u00dflich weiter nach Wellington, im CQ Hotel eingecheckt, dann ins Te Papa (Nationalmuseum) gegangen: gro\u00dfe M\u0101ori-Ausstellung sowie Informationen zu Erdbeben und der Geschichte der Landbebauung<\/li>\n\n\n\n<li>Spaziergang zum Cable Car (120 Meter H\u00f6henunterschied in nur f\u00fcnf Minuten), im Schatten des Botanischen Gartens Abendbrot gegessen<\/li>\n\n\n\n<li>durch den Park spaziert zu einem Rosengarten, tolle Sicht auf die Stadt<\/li>\n\n\n\n<li>abends am Hafen zur\u00fcck geschlendert und mehrere Rochen gesehen<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine 30-t\u00e4gige Reise nach Neuseeland war in vieler Hinsicht ein wirklich besonderes Erlebnis. 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