Auf einen Blick 👁️‍🗨️

Den gesamten Sommer 2021 ging es mir gesundheitlich schlecht. Anfang September wurde es langsam besser und ich wollte nochmal ein paar Tage raus aus dem Alltag. Meinen guten Freund Stefan, der mit mir bereits im Sommer 2020 in Dänemark war, konnte ich überreden mitzukommen. So haben wir uns ein kleines Apartment in Markkleeberg gebucht. Neben herbstlicher Entspannung wollten wir unbedingt den Freizeitpark Belantis besuchen. Fast wäre dieser Ausflug ins Wasser gefallen, aber dann … Nun, viel Spaß beim Lesen!

Mittwoch, 20.10.21

Unsere Anreise erfolgt über Leipzig, wo wir einen Zwischenstopp machen und einen Freund besuchen. Gemeinsam machen wir einen Spaziergang durchs Rosental, wo sich der Sturm vom Folgetag bereits ankündigt (davon gibt’s leider keine Fotos mehr). Abends fahren wir mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Markkleeberg und schleppen unser Gepäck ca. zwei Kilometer weit bis zur Apartment-Wohnung in der Rilkestraße. Die kleine Wohnung befindet sich im Dachgeschoss mit engem Bad, Doppelbett, Couch und kleiner Küche. Für drei Tage Kurzurlaub völlig ausreichend 🙃 .

Donnerstag, 21.10.21

Stefan und ich haben uns extra einen Wecker gestellt, um rechtzeitig aufzubrechen in den Freizeitpark Belantis. Draußen tobt bereits ein ansehnlicher Sturm, den man sogar durch die geschlossenen Fenster hört, verursacht durch die Tiefdruckgebiete Ignatz und Hendrik. Vorsichtshalber checken wir die Belantis-Website nochmal – zum Glück, denn dort lesen wir, dass der Abenteuerpark wegen des drohenden Unwetters geschlossen bleibt 😢 …

Um nicht den ganzen Tag in der kleinen Bude verbringen zu müssen, ziehen wir uns warm an und laufen etwa dreihundert Meter weit bis zum Markkleeberger See. Die Wellen schäumen gegen die großen Felsen, welche am Ufer im Wasser liegen – fast wie ein aufgewühltes Meer …

Abends gehen wir zu einem Supermarkt in der Nähe und kaufen ein. Dank Stefans Kochkünsten lassen wir es uns kulinarisch gut gehen 😋!

Freitag, 22.10.21

Neuer Tag, neues Glück: Die Sturmwarnungen wurden aufgehoben und das Belantis hat wieder geöffnet. So nehmen wir den Bus und fahren eine knappe halbe Stunde, bis wir den Freizeitpark erreichen.

Überraschung: Es wurde bereits für die Halloween-Spezialwoche dekoriert. So wimmelt es überall von Spinnweben, Kürbissen und schrägen Figuren. Außerdem sind heute kaum Besucher anwesend, sodass wir fast keine Wartezeiten vor den Attraktionen haben und direkt mitfahren können 😍

Bei der Achterbahn Huracan muss ich mich wirklich überwinden, um nicht umzukehren und wegzulaufen. Dieses rote Monstrum beginnt mit einem steilen Anstieg, der die Mitfahrer:innen fast senkrecht auf 32 Meter Höhe befördert – um anschließend noch steiler als Über-Kopf (mit 97° Neigung!) in die Tiefe zu schießen. Die weiteren fünf Loopings auf der über einen halben Kilometer langen Strecke sorgen für einen anhaltenden Adrenalin-Schub, bis man nur zwei Minuten nach der Abfahrt wieder am Ausgangspunkt angelangt.

Es war übrigens eine gute Idee, vor der Fahrt die Brille abzusetzen 🤓…

Bei Tageslicht wirkt der Friedhof einfach ulkig …
… und Neptun ragt mit seinem Dreizack aus dem Wasser
Auf diesem „Marktplatz“ gibt’s was zu Essen
Hexenhäuser, Feuerstelle und Besen
In dieser Pyramide geht es per Fahrstuhl nach oben, bei der Abfahrt werden wir kräftig nass gespritzt …
… steil bergab geht’s auch mit diesen Rutschen
Die Hexe ist noch richtig fit zu Fuß …
… ob er einen Führerschein dafür besitzt?

Samstag, 23.10.21

Aus irgendeinem Grund haben wir unsere Inline-Skates mitgenommen – wahrscheinlich, um mehr Gepäck schleppen zu müssen. Jetzt, wo wir sie schon dabei haben, nutzen wir die Gelegenheit und fahren einmal um den Markkleeberger See.

Das stürmische Wetter hat sich deutlich beruhigt, aber auf dem Boden liegen immer noch kleine Äste und Stöcke. Außerdem hat es in den letzten Tagen geregnet, sodass das Laub sehr schmierig ist und wir aufpassen müssen, um nicht auszurutschen…

Idyllischer Zwischenstopp beim Rastplatz an der Schleuse
Ob das hier einst eine Schaukel war? 🤔
Blick auf die Getzelauer Insel …
… und nochmal von der anderen Seite

Am letzten Abend gehen wir ins Restaurant Odysseus und machen hinterher einen Verdauungsspaziergang am See, wo das Schilfgras von kleinen Laternen beleuchtet wird.

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